Kaufberatung

Die Auswahl an Nachtsichtgeräten ist auf dem Markt inzwischen relativ groß. So gibt es natürlich auch einige klare Unterschiede im Hinblick auf die Qualität, die Leistungsfähigkeit und sicherlich auch auf den Preis eines Geräts. Wichtig ist deshalb, sich vor dem Kauf Gedanken zu machen, wofür man das Nachtsichtgerät später verwenden möchte. Grundsätzlich gilt aber immer: Qualität hat ihren Preis. Wer sich einen langfristig zuverlässigen Begleiter wünscht, ist am besten beraten, sich lieber direkt ein hochwertiges Produkt zu kaufen, mit dem man länger arbeiten kann.

Die wichtigsten Kriterien für den Kauf eines Nachtsichtgerätes

Einer der wichtigsten Faktoren für den Kauf eines Nachtsichtgeräts ist ohne zweifel die Leistung. Heutzutage unterscheidet man zwischen Modellen der Generation 0 bis 3. Als "0" werden in der Regel lediglich sehr alte Geräte bezeichnet, die auch kaum noch im Umlauf sind. Grundsätzlich sollten sämtliche im Handel erhältlichen Nachtsichtgeräte ein recht gutes Ergebnis liefern, wenn man Objekte bei Dunkelheit bzw. Vollmond und generell schlechtem Licht fotografieren möchte. Sollte überhaupt kein Licht vorhanden sein - wie zum Beispiel in Räumen ohne Fenstern oder in Höhlen, dann empfiehlt es sich, zusätzlich eine Infrarotbeleuchtung zu verwenden, um die Leistung des Nachtsichtgeräts zu optimieren. Geht es vor allem darum, nicht entdeckt zu werden, ist es am besten, ein Nachtsichtgerät zu kaufen, welches in nahezu allen "Lebenslagen" ohne extra Beleuchtung arbeiten kann. Für den Fall, dass kein Restlicht vorhanden sein sollte, wenn die Umgebung gerade zu dunkel ist, nützt auch das hochwertigste Modell nichts. Die Basis ist stets, dass irgendwo Restlicht vorhanden ist, welches das Nachtsichtgerät verstärken kann. Ebenfalls beachtet werden sollte beim Kauf, dass das Nachtsichtgerät sich einfach bedienen lässt. Ein müheloses Ein- und Ausschalten, ein leichtes Handling oder ein schneller Batterientausch sollten möglich sein. Natürlich müssen auch die Größe sowie das Gewicht berücksichtigt werden. Ein Punkt, den vor allem Jäger nicht vergessen dürfen: Schaltet man das Gerät ein, ertönt bei einigen Modellen ein Klicken oder ein anderes lauteres Geräusch. Wen dies stört, sollte sich eher für ein anderes Nachtsichtgerät entscheiden. Wild könnte dadurch zum Beispiel verjagt werden. Handelt es sich um eine größere Ausführung eines solchen Geräts, dann spielt das Gewicht eine nicht unwichtige Rolle. Sehr große Nachtsichtgerät sind in der Regel auch schwerer - und mit einer entsprechenden Kopfhaltung sorgt dies schnell für Erschöpfung oder gar Verspannungen. Hier gilt also beim Kauf: Je leichter, desto besser. Mehr als ein Kilo sollte ein gutes Nachtsichtgerät nicht wiegen.

Die optische Leistungsfähigkeit - eine bedeutende Eigenschaft beim Nachtsichtgerät kaufen

Es gibt noch weitere Aspekte, die beim Nachtsichtgerät kaufen berücksichtigt werden sollten, wie zum Beispiel die Vergrößerung sowie auch das Gesichtsfeld des Nachtsichtgeräts. Vor dem Kauf sollte man idealerweise schon über einiges Bescheid wissen. Überlegen kann man sich beispielsweise, wie man das Nachtsichtgerät später nutzen möchte: Wie weit werden die Zielobjekte entfernt sein und müssen damit erkannt werden? Wie groß wird der Bereich, den man beobachten möchte, sein? Grundsätzlich ist ein Nachtsichtgerät ohne eine optische Vergrößerung meist mit einem größeren Sichtfeld ausgestattet. Solche Modelle eignen sich gut, wenn die Zielobjekte sich in kurzen oder maximal mittleren Distanzen befinden. Wer sich beim Kauf eines Nachtsichtgeräts nicht auf seine Kenntnisse verlassen möchte, kann alternativ dazu auch Kaufbewertungen zu verschiedenen Geräten im Internet lesen. Kundenrezensionen geben einen realistischen Einblick über die Funktionen einzelner Hersteller und deren Modelle und können die Entscheidung deutlich vereinfachen.